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NATO-Beistandspflicht bekräftigt

US-Verteidigungsminister zu Besuch in Estland: „Werden das Baltikum verteidigen“

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat bei einem Besuch in Estland erneut bekräftigt, dass die Streitkräfte seines Landes und der gesamten NATO das Baltikum im Falle eines russischen Angriffes militärisch verteidigen würden.

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Die NATO und (damit) die Vereinigten Staaten würden das Baltikum im Fall der Fälle militärisch zur Seite stehen, sagte am Donnerstag US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. (Foto: Krauss-Maffei Wegmann)

„Wir sind dem Artikel 5 verpflichtet, darauf können Sie sich verlassen“, teilte Austin am Donnerstag mit Bezug auf das kollektive Verteidigungsabkommen der NATO mit. Zugleich versicherte er, dass die USA ihre „anhaltende und rotierende“ Militärpräsenz in der Region aufrechterhalten würden.

Es ist kein Geheimnis: Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen befürchten eine Ausweitung der russischen Aggression über die Ukraine hinaus. Diplomatisch sind beide Seiten längst auf Kurs Konfrontation, was allein die letzten Wochen bewiesen haben.

Den Status quo als Feindschaft ohne Waffengewalt zu bezeichnen, würde es wohl ganz gut treffen. Und laut LRT.lt arbeitet man in den baltischen Staaten mit Hochdruck daran zu verhindern, dass man selbst angegriffen wird.

Daher müsse Putins territorialer Appetit unbedingt in der Ukraine gestoppt werden, ließ sich Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur im Rahmen des Besuchs von Lloyd Austin zitieren. Im Baltikum, das wird deutlich, braucht man klare Bekenntnisse statt Zögerlichkeit.

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