Magnitude von 4,1 gemessen

Starkes Erdbeben erschüttert Südwesten Islands

Erdbeben Island
In rot eingefärbt das Epizentrum des Bebens. (Bild: Icelandic Meteorological Office)

Ein kräftiges Erdbeben hat in der Nacht zum Montag den Südwesten Islands erschüttert und war in weiten Teilen der Hauptstadtregion deutlich spürbar. Nach Angaben des isländischen Wetteramtes erreichte die Erschütterung eine Magnitude von 4,1.

Das Epizentrum des Bebens lag bei Nesjavellir, unmittelbar nördlich des Hengill-Gebiets. Die Erschütterungen ereigneten sich kurz nach halb eins in der Nacht und rissen viele Bewohner aus dem Schlaf.

Die isländische Wetterbehörde teilte mit, dass auf das Hauptbeben mehrere leichtere Nachbeben folgten. Experten überwachen die Situation vor Ort genau, um weitere Entwicklungen in der seismisch aktiven Zone zu analysieren.

Stärkste Erschütterung seit 1998

Nach offiziellen Angaben handelt es sich um das stärkste Erdbeben in Nesjavellir seit 1998. Damals wurde an einer ähnlichen Stelle eine Magnitude von 4,6 gemessen.

Wie der Iceland Monitor berichtet, war das aktuelle Ereignis besonders in der Hauptstadt und den angrenzenden Regionen wahrnehmbar. Auch in der Stadt Hveragerði berichteten Anwohner von deutlich spürbaren Bodenbewegungen.

Das betroffene Areal im Norden des Hengill-Vulkansystems ist für seine geothermische Aktivität bekannt. Die Behörden gaben an, dass die Nachbebenaktivität derzeit als gering eingestuft wird.

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