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Betrübliche Bilanz

Über 100 Pferde bei Schneesturm in Island getötet

Es ist die betrübliche Bilanz eines Schneesturms, der in Island Spuren hinterlassen hat. Bei einem heftigen Unwetter, das im Norden Islands gut eine Woche vor Weihnachten gewütet hat, sind nach Auswertung aller vorliegenden Informationen über 100 Pferde umgekommen.

Islandpferde Sturm
Diese Islandponys aus Vík í Mýrdal sind wohlauf. (Foto: Wesley Gibbs)
Das entspricht dem Portal mbl.is zufolge einem Anteil von etwa 0,5 Prozent aller etwa 20.000 Islandpferde. Es ist der größte wetterbedingte Verlust von Pferdeleben, der in Island seit Jahrzehnten zu beklagen ist.

Weiter heißt es, die getöteten Pferde seien zwar jeden Alters gewesen. Am härtesten hätte es jedoch besonders junge und alte Tiere erwischt. Es ist ein Jammer, denn normalerweise gelten Islandpferde als sturmerprobt.

Angesichts der enormen Windgeschwindigkeiten sei es jedoch zu fatalen Unfällen gekommen. So teilten veterinärmedizinische Experten mit, der Sturm habe einen Teil der Tiere einfach weggeweht, wodurch es immer wieder zu tödlichen Verletzungen gekommen sei. Ferner wird berichtet, dass einige Kadaver unter bis zu zwei Meter hohen Schneelagen gefunden wurden.

sh

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